08.09.2017

Landesversammlung der Senioren-Union

Hohen Besuch hatten die rund 250 Delegierten bei der diesjährigen Landesversammlung der Senioren-Union in der Nürnberger Meistersingerhalle: Neben Landesvorsitzenden Thomas Goppel und SEN-Spitzenkandidat Reiner Meier hatte sich Ministerpräsident Horst Seehofer angekündigt.

 

Horst Seehofer stellte in seiner Rede klar, dass für die CSU auch weiterhin eine Obergrenze von 200.000 Flüchtlingen pro Jahr das Ziel bleibe. Gerade im Lichte des Familiennachzugs werde andernfalls eine Größenordnung von Migration erreicht, die an das Jahr 2015 erinnere. Integration könne unter diesen Vorzeichen nicht funktionieren. Der Ministerpräsident dankte der SEN für die großartige Unterstützung im Wahlkampf. "Heute ist eine Wahl ohne die Senioren-Union nicht mehr zu gewinnen." 

 

Auch Landesvorsitzender Thomas Goppel rief die SEN zu mehr Selbstbewusstsein auf. Dazu gehöre auch, sich auf die Themen Rente, Pflege und Wohnen zu konzentrieren. Gerade Menschen, die ein Leben lang gearbeitet haben, dürften nicht mit einer Rente unter 1.000 Euro nach Hause kommen.

 

Spitzenkandidat Reiner Meier dankte in seiner Rede den Senioren dafür, dass sie das Land nach dem Zweiten Weltkrieg wiederaufgebaut haben. Der Bundestagsabgeordnete schlug einen Bogen von den Rentenreformen der Bundesregierung mit Mütterrente über die Gesundheitspolitik bis hin zur Arbeit der Zukunft. Die Digitalisierung biete große Chancen, müsse aber so gestaltet werden, dass Arbeitnehmerrechte gewahrt bleiben. "Es muss bei der Arbeitszeit eine klare, planbare Grenze zwischen Arbeit un Privatleben geben!" 

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