05.06.2017

60 Jahre Tirschenreuther Jagdhornbläser - ein ganzes Leben für die Jagd und die Jagdkultur

Am vergangenen Pfingstmontag, 5. Juni feierten die Tirschenreuther Jagdhornbläser, eingebettet in ein festliches Rahmenprogramm, ihr 60-jähriges Bestehen. Anwesend waren neben Reiner Meier, der die Schirmherrschaft der Jubiläumsfeier übernahm, Bürgermeister Franz Stahl, der stellvertretende Landrat Alfred Scheidler, auch ganze 18 Jagdhornbläsergruppen.

 

Dabei sprach Meier in seinem Grußwort die reiche Tradition an, die das Jagdhornblasen gerade in Bayern besitzt. Er schlug den Bogen von der Geschichte eines der ältesten Instrumente der Menschheit in die moderne Zeit, in der man weder auf das Jagdhorn verzichten kann noch will: „Ich jedenfalls möchte mir nicht vorstellen, dass auf einer Treibjagd plötzlich reihenweise die Handys klingeln!“ Doch ginge es dabei um mehr als um bloße Nostalgie: Indem man im Anschluss an die Jagd, das erlegte Wild der Größe nach aufreiht und diese Strecke schließlich verbläst, symbolisiert das Jagdhorn den Respekt, dem man den Tieren und der gesamten Natur erweist. 

 

Deshalb ist es für den Bundestagsabgeordneten auch nicht verwunderlich, dass man sich in Tirschenreuth keine Sorgen um die Zukunft des Jagdhornblasens machen muss. In der Kreisgruppe sind stattliche 28 Mitglieder organisiert, die diese Tradition leben und an künftige Generationen  weitergeben. Ein Faktum, auf das die drei Bläserkorps in Tirschenreuth, Waldsassen und Falkenberg zurecht stolz sein dürften, so Meier.